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Es werden Posts vom November, 2020 angezeigt.

Letzte Woche in Malta

Immer wieder finde ich es spannend, wenn ich an einem unbekannten Ort bin, wie Fremdes mit der Zeit vertraut wird. Sei es der Putzmann im Hostel, der junge Afrikaner am Früchtestand, andere Gäste vom Hostel, die Klassenkameraden oder auch einfach die Gassen und Strassen, welchen man entlang geht. Die Schule, welche ich besuchte, war eher klein. So kam ich sehr schnell in Kontakt mit anderen Schülerinnen und Schülern. Was die Schule sehr speziell macht, ist sicherlich das «activity program», welches täglich angeboten wird und sich wöchentlich ändert. Gestern war ich mit vier Studenten in den «three cities» und vor einer Woche gab es ein «Japanese dinner», wo ich lernte, wie man Sushi rollt 😉 . So vergingen die letzten Tage wie im Flug. Gestern Abend hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass die Zeit nun reif für den Rückflug ist. Nun sitze ich im Flieger nach Hause. Mit im Gepäck viele neue Eindrücke, bleibende Erlebnisse, verbesserte Englischkenntnisse, gespeicherte Sonnenstrahlen und...

Drei Viertel vorbei

Malta ist eine kleine Insel und mit 316 km 2 drei Mal kleiner als der Thurgau. Es leben jedoch eine halbe Million Menschen hier, was dem Doppelten der Einwohnerzahl des Kantons Thurgaus entspricht. Dank der kleinen Fläche ist es einfach die Insel zu erkunden. Von San Julian's aus, wo mein Hostel liegt, habe ich mit dem Bus ca. eine Stunde, um in den Norden, Westen oder den Süden der Insel zu gelangen. Meist habe ich meine Ausflüge mit einer Wanderung verbunden. Ich fuhr also an einen Ort, wanderte ein paar Kilometer und stieg in einer andern Ortschaft wieder in einen Bus, welcher mich zum Hostel zurückbrachte. Ich besuchte Mdina, die ehemalige Hauptstadt, welche zurzeit wie ausgestorben ist. Gleich nebenan in Rabat war ich in den Katakomben von Apostel Paulus und dankbar, als ich aus dem Gänge-Labyrinth wieder den Ausweg fand. Ein Highlight war für mich Marsaxlokk, ein herziges Dörfchen im Süden der Insel, welches vor allem für seine farbigen Fischerboote bekannt ist. Beim nahegel...

Balkone auf Malta

Überall auf Malta findet man die wunderschönen typischen bunten Balkone. Ich liebe die Farben, die unterschiedlichen Designs und könnte vor jedem zweiten stehen bleiben, um ihn zu knipsen ;-). Anscheinend gibt es seit 1996 ein Subventionsprogramm, um sie als Kulturerbe zu erhalten.

Woche zwei in Malta

Auch diese Woche war geprägt von der Schule, welche ich jeweils am Morgen besuche. Täglich absolvieren wir verschiedene Tests und manchmal ist es ein wenig frustrierend, da ich 100% anstrebe, dies jedoch für mich schwer zu erreichen ist. Tröstend ist es jedoch, dass diese Tests auch für Personen welche englischsprachig aufgewachsen sind, nicht einfach locker aus dem Ärmel zu schütteln sind. So bin ich täglich gefordert, was aber auch gut ist. Um die 1-2 Stunden Hausaufgaben pro Tag zu absolvieren, suche ich jeweils ein hübsches Café oder setze mich in einen Park. Diese Woche habe ich mich dabei ertappt auf Englisch zu denken, das hat mich sehr gefreut. Im Jahr 1900 gehörte fast ein Viertel der gesamten Landfläche der Erde zu Grossbritannien. Auch Malta war eine britische Kolonie, welche jedoch im Jahre 1964 in die Unabhängigkeit entlassen wurde, dies nach 164 Jahren. Deshalb ist es nicht überraschend, dass noch viele Gegebenheiten an die britische Herrschaft erinnern: Der Link...