Malta ist eine kleine Insel und mit 316 km2 drei Mal kleiner als der Thurgau. Es leben jedoch eine halbe Million Menschen hier, was dem Doppelten der Einwohnerzahl des Kantons Thurgaus entspricht. Dank der kleinen Fläche ist es einfach die Insel zu erkunden. Von San Julian's aus, wo mein Hostel liegt, habe ich mit dem Bus ca. eine Stunde, um in den Norden, Westen oder den Süden der Insel zu gelangen. Meist habe ich meine Ausflüge mit einer Wanderung verbunden. Ich fuhr also an einen Ort, wanderte ein paar Kilometer und stieg in einer andern Ortschaft wieder in einen Bus, welcher mich zum Hostel zurückbrachte. Ich besuchte Mdina, die ehemalige Hauptstadt, welche zurzeit wie ausgestorben ist. Gleich nebenan in Rabat war ich in den Katakomben von Apostel Paulus und dankbar, als ich aus dem Gänge-Labyrinth wieder den Ausweg fand. Ein Highlight war für mich Marsaxlokk, ein herziges Dörfchen im Süden der Insel, welches vor allem für seine farbigen Fischerboote bekannt ist. Beim nahegelegenen St. Peters Pool, einer Bucht, welche zum Klippenspringen einlud, konnte ich mich kaum sattsehen, als ein Local ein Kunststück ums Andere präsentierte. Faszinierend war auch die Kulisse von Popeye Village, welche im Jahr 1979 anlässlich des Filmes Popeye gebaut wurde. Heute dient sie lediglich als Touristenattraktion. Eine amüsante Begebenheit erlebte ich, als ich die St. John's Kathedrale in Valletta besuchen wollte und sie mir zuerst den Eintritt verwehrten, weil meine Körpertemperatur zu niedrig war. Schlussendlich schaffte ich es doch noch ins Innere der Kirche und staunte nicht schlecht über all die Kunstwerke, an welchen hundert Jahre gearbeitet wurde. Gestern war ich mit Schulkameraden in der Blue Lagoon auf der Insel Comino. Das Wasser ist schon beinahe kitschig türkis, glasklar und lädt zum Schwimmen ein. Kein Wunder waren wir nicht alleine. Viele Locals haben den herrlichen Herbsttag auf ihren Booten genossen. Wunderschön sind auch die herrlichen Sonnenuntergänge, welche an der Westküste zu bestaunen sind. Ja, eine kleine Insel, die aber einiges zu bieten hat.
Bereits in meiner Kindheit spielte Sport eine grosse Rolle und Bewegung war für mich schon immer sehr wichtig. Ich merke, wie sie mir nicht nur körperlich guttut, sondern ich auch gut abschalten und auftanken kann. Beim Planen meines Bildungssemesters überlegte ich, in welchem Bereich ich mich gerne verbessern würde und entschied mit fürs Zumba. Diese Sportart lernte ich vor 7 Jahren auf den Philippinen kennen. Jeden Samstagmorgen kam jeweils eine Instruktorin mit einer Musikbox in den Park und für umgerechnet 20 Rappen durfte man beim Openair-Tanzen mitmachen. (Siehe Bild). Ich meldete mich beim Update-Fitness an. Zum Glück habe ich ein gutes Taktgefühl, auch sonst schon Paartanzkurse besucht und würde mich als koordinativ ziemlich geschickt beschreiben. Trotzdem fühlte ich mich anfangs ziemlich überfordert und als totale Anfängerin. Es ging so schnell und ich staunte über die trittsichere Tänzerin vor mir. (Ein paar Wochen nach meinem ersten Besuch erfuhr ich dann jedoch, dass di...













Hallo Debby
AntwortenLöschenSehr spannend von deinen Reisen und Projekten zu lesen. Malta ist eine gute Wahl in dieser Zeit. Habe heute mit der 3. Englischklasse über das Thema "Diary" gesprochen und dann ist mir plötzlich dein Blog wieder in den Sinn gekommen.
Herzliche Grüsse aus der kühlen dämmerigen Waldegg
Jonas