Während Kolleginnen und Kollegen die Ferien irgendwo in den Bergen geniessen, sitze ich in der warmen Stube neben dem Kamin und stelle meine Detailplanung zusammen. Dies braucht Zeit, ist aber auch eine schöne Arbeit, weckt es schliesslich bereits jetzt eine gewisse Vorfreude. Einige Dinge sind bereits gebucht und abgemacht, andere Programmpunkte stehen noch in den Sternen. Soll ich nun beispielsweise meinen Englischaufenthalt auf Malta, in England oder doch lieber in Irland absolvieren? Welchen Klavierlehrer soll ich anfragen? Soll ich für die Tanzstunden in einem Fitnesscenter oder doch lieb er in einer Musikschule anfragen? Ich bin mir durchaus bewusst, dass ich mich grad mit Luxusproblemen abgebe, freue mich aber gleichzeitig darauf, dass es immer konkreter wird.
Bereits in meiner Kindheit spielte Sport eine grosse Rolle und Bewegung war für mich schon immer sehr wichtig. Ich merke, wie sie mir nicht nur körperlich guttut, sondern ich auch gut abschalten und auftanken kann. Beim Planen meines Bildungssemesters überlegte ich, in welchem Bereich ich mich gerne verbessern würde und entschied mit fürs Zumba. Diese Sportart lernte ich vor 7 Jahren auf den Philippinen kennen. Jeden Samstagmorgen kam jeweils eine Instruktorin mit einer Musikbox in den Park und für umgerechnet 20 Rappen durfte man beim Openair-Tanzen mitmachen. (Siehe Bild). Ich meldete mich beim Update-Fitness an. Zum Glück habe ich ein gutes Taktgefühl, auch sonst schon Paartanzkurse besucht und würde mich als koordinativ ziemlich geschickt beschreiben. Trotzdem fühlte ich mich anfangs ziemlich überfordert und als totale Anfängerin. Es ging so schnell und ich staunte über die trittsichere Tänzerin vor mir. (Ein paar Wochen nach meinem ersten Besuch erfuhr ich dann jedoch, dass di...

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