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Lockdown

Heute ist ein geschichtsträchtiger Tag. Alle Schulen wurden geschlossen und wir Lehrpersonen diskutierten, wie wir die Schülerschaft online beschulen sollen. Es war ein spezielles Gefühl, als jeder von meiner Klasse im 5-Minuten-Takt vorbei kam, um alles Material nach Hause zu nehmen und ich beim Verabschieden nicht wusste, wann ich sie das nächste Mal persönlich sehen würde. Viele Fragezeichen stehen in der Luft. Wie lange wird diese spezielle Situation dauern? Wie gross werden die wirtschaftlichen Folgen sein? Darf man bald gar nicht mehr raus? Die Zeit wird es uns zeigen. Ich persönlich bin dankbar, dass wir ein Dach über dem Kopf haben, genügend zu essen, gesund sind und doch noch einer Beschäftigung nachgehen dürfen. Persönlich hoffe ich natürlich sehr, dass ich trotzdem mein Bildungssemester wie geplant durchführen kann, bin mir aber bewusst, dass das ein Luxusproblem ist. Mal schauen, was die Zukunft bringt...

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40x Zumba

Bereits in meiner Kindheit spielte Sport eine grosse Rolle und Bewegung war für mich schon immer sehr wichtig. Ich merke, wie sie mir nicht nur körperlich guttut, sondern ich auch gut abschalten und auftanken kann. Beim Planen meines Bildungssemesters überlegte ich, in welchem Bereich ich mich gerne verbessern würde und entschied mit fürs Zumba. Diese Sportart lernte ich vor 7 Jahren auf den Philippinen kennen. Jeden Samstagmorgen kam jeweils eine Instruktorin mit einer Musikbox in den Park und für umgerechnet 20 Rappen durfte man beim Openair-Tanzen mitmachen. (Siehe Bild). Ich meldete mich beim Update-Fitness an. Zum Glück habe ich ein gutes Taktgefühl, auch sonst schon Paartanzkurse besucht und würde mich als koordinativ ziemlich geschickt beschreiben. Trotzdem fühlte ich mich anfangs ziemlich überfordert und als totale Anfängerin. Es ging so schnell und ich staunte über die trittsichere Tänzerin vor mir. (Ein paar Wochen nach meinem ersten Besuch erfuhr ich dann jedoch, dass di...

Das Ende naht

N ur noch drei Mal schlafen und dann gehört mein Bildungssemester der Vergangenheit an. Immer noch bin ich der Meinung, dass mein Blogtitel absolut passt. Es ist wirklich ein PRIVILEG, dass ich so ein tolles halbes Jahr erleben durfte. Ich muss zugeben, nicht alles war wie geplant. InDesign statt Fotokurs, Malta anstelle von Schottland, SketchBook anstelle von Afrika. Nichtsdestotrotz war es super so. Nur zwei meiner geplanten 12 Programmpunkte, «Floorball for all» und «Edinbourgh», fielen Corona zum Opfer. Aber beides läuft nicht weg und ich werde das Verpasste irgendwann einmal nachholen. Heute habe ich meinen Schlussbericht gedruckt, dem Inspektor eingereicht und dem Schulleiter ins Fach gelegt. Somit ist für mich das Semester definitiv abgeschlossen. Mit vielen neuen Eindrücken, motiviert, fit und munter starte ich am Montag wieder in den Schulalltag. Herzlichen Dank fürs Verfolgen und Lesen meines Blogs. Hiermit verabschiede ich mich und bin gespannt, worüber ich (irgendwanne...

Klavier spielen

Im Lehrerseminar war es ein Muss, ein Instrument zu spielen. Ich spielte die Geige. Nur habe ich leider die Geige sehr wenig in meinen 18-Jahren Lehrerinnentätigkeit gebraucht, da ich sie als Begleitinstrument einer Klasse nicht sehr geeignet fand. Dafür aber begleitete ich meine Klassen mit der Gitarre oder dem Klavier. Beides habe ich mir autodidaktisch beigebracht und kenne deshalb auch kein Richtig und Falsch. Ich spiele einfach irgendwie. Aus diesem Grund habe ich mich dafür entschieden während dem Bildungssemester Zeit in die Klavierbegleitung zu investieren. Wobei ich erwähnen möchte, dass ich an der Sekundarschule Münchwilen das Fach Musik nicht unterrichte. Aber es kann ja sein, dass ich irgendwann wieder zurück auf die Primarstufe wechsle. Bei der Auswahl des Klavierlehrers, und dies war wohlbemerkt noch vor der Coronazeit, stiess ich auf Benjamin Büttler, welcher Onlinelektionen anbot. Dies kam mir sehr entgegen, da ich neun der geplanten zwanzig Wochen nicht zuhause verbri...