Eigentlich hatte ich in Schottland einen dreiwöchigen Sprachaufenthalt geplant. Weil ich da jedoch 14 Tage hätte in die Quarantäne gehen müssen, sistierte ich meine Reservierungen und schaute mich nach einer Alternative um. Es war ziemlich einfach, da nur ein Land in Europa in Frage kam: Malta. So buchte ich kurzfristig einen Flug. Eine gute Freundin unterrichtete hier vor einem Jahr an einer Englischschule, dies ersparte mir ein langes Googeln. Auch eine Unterkunft empfahl sie mir. Da habe ich mich jedoch für eine etwas günstigere, gleichzeitig auch weniger luxuriöse Variante entschieden. Roman, mein Mann, kann zwar nicht verstehen, wie man freiwillig ein Zwölferzimmer in einem Hostel wählen kann. Mir gefielen jedoch die Bilder der Dachterrasse auf der Homepage und ich freute mich auf das Hostelfeeling. Vier Tage vor meiner Abreise fand ich heraus, dass ich für die Einreise einen negativen Covid-Test benötigen würde. Zum Glück erhielt ich im Testzentrum noch einen Termin am Freitagabend. Ich hätte auch einen am Samstag bekommen, die Lady am Telefon konnte mir jedoch nicht versichern, dass ich das Ergebnis dann pünktlich erhalten würde. Leider fand ich erst später heraus, dass der Test bei der Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein durfte, was bei meinem um drei Stunden nicht der Fall war. Dies brachte mich noch ziemlich ins Schwitzen. Ich sprach den Herrn beim Check-in in Zürich auf mein Problem an und er meinte, dass ich damit rechnen solle, in Malta zwei Wochen in die Quarantäne zu müssen. Ja, so sass ich ziemlich angespannt im Flugzeug und war sehr erleichtert, als ich ohne Probleme in Malta aus dem Flughafen spazieren konnte, ohne überhaupt irgendetwas zu zeigen. Bereits zwei Stunden später lag ich in meinem Kabäuschen Nr.1 im 12er Zimmer, fühlte mich ein wenig wie auf der Doulos, und freute mich sehr auf das Abenteuer Malta.
Bereits in meiner Kindheit spielte Sport eine grosse Rolle und Bewegung war für mich schon immer sehr wichtig. Ich merke, wie sie mir nicht nur körperlich guttut, sondern ich auch gut abschalten und auftanken kann. Beim Planen meines Bildungssemesters überlegte ich, in welchem Bereich ich mich gerne verbessern würde und entschied mit fürs Zumba. Diese Sportart lernte ich vor 7 Jahren auf den Philippinen kennen. Jeden Samstagmorgen kam jeweils eine Instruktorin mit einer Musikbox in den Park und für umgerechnet 20 Rappen durfte man beim Openair-Tanzen mitmachen. (Siehe Bild). Ich meldete mich beim Update-Fitness an. Zum Glück habe ich ein gutes Taktgefühl, auch sonst schon Paartanzkurse besucht und würde mich als koordinativ ziemlich geschickt beschreiben. Trotzdem fühlte ich mich anfangs ziemlich überfordert und als totale Anfängerin. Es ging so schnell und ich staunte über die trittsichere Tänzerin vor mir. (Ein paar Wochen nach meinem ersten Besuch erfuhr ich dann jedoch, dass di...

Kommentare
Kommentar veröffentlichen