Bereits gehört die zweite Woche in Diessbach der Vergangenheit
an und ich habe wieder viele neue Eindrücke sammeln können und meine Skills erweitert.
Ein Highlight war sicherlich der Besuch im Büro von Creaholic, wo Mario
arbeitet. Ich war fasziniert von der kreativen Atmosphäre, das zum Tüfteln, Erfinden
und Designen einlädt. Die Wände waren behängt mit Skizzen, Plänen und Bildern und
die Tische und Gestelle waren bestückt mit Modellen und Prototypen. So etwas
habe ich noch nie gesehen. Ein krasser Kontrast zu den "Clean Desks" in andern Büros. Was mir auch gefiel, war die internationale und weltoffene Stimmung.
Mit dem Einen kommunizierte Mario in Englisch, ein Anderer sprach auf Französisch
oder auf Deutsch. Wegen Corona arbeitete Mario, und somit auch ich, vorwiegend im
Homeoffice. Ich konzentrierte mich erneut auf die Arbeit mit SketchBook. Gegenüber Mario bin ich
immer noch wahnsinnig langsam. Dennoch merkte ich von Tag zu Tag, dass mir das
Handling immer einfacher fiel. Der Unterschied vom ersten zum letzten Bild in
den vergangenen zwei Wochen ist markant. Ich genoss es sehr so viel Zeit zum
Zeichnen zu haben. Es war ein wenig wie eine Sucht und oft war ich am Abend noch
bis tief in die Nacht dran. Am letzten Abend kurz nach Mitternacht, nachdem ich bereits 9 Stunden an der Libelle dran war, konnte ich nach dem Speichern nur noch ein leeres Blatt vorfinden. Ich dachte schon, dass die ganze Arbeit umsonst war. Aber dank Mario "flog" sie am Morgen wieder zurück und
ich konnte mein Werk dennoch beenden. Mit Diessbach schlug ich gleich drei Fliegen
auf einen Streich. Erstens lernte ich dank Mario den Umgang mit dem SketchBook, welches ich in Zukunft bestimmt rege benutzen werde.
Zweitens konnte ich die Zeit bei der Familie von meiner Schwester verbringen, was ich sehr genossen habe, da ich sie leider nicht sehr oft sehe. Und drittens hatte ich
eigentlich nochmals einen zweiwöchigen Englischaufenthalt, da Mario nicht nur im Geschäft,
sondern auch Zuhause auf Englisch kommuniziert. Herzlichen Dank für dein Wissen
und die Gastfreundschaft!
Bereits in meiner Kindheit spielte Sport eine grosse Rolle und Bewegung war für mich schon immer sehr wichtig. Ich merke, wie sie mir nicht nur körperlich guttut, sondern ich auch gut abschalten und auftanken kann. Beim Planen meines Bildungssemesters überlegte ich, in welchem Bereich ich mich gerne verbessern würde und entschied mit fürs Zumba. Diese Sportart lernte ich vor 7 Jahren auf den Philippinen kennen. Jeden Samstagmorgen kam jeweils eine Instruktorin mit einer Musikbox in den Park und für umgerechnet 20 Rappen durfte man beim Openair-Tanzen mitmachen. (Siehe Bild). Ich meldete mich beim Update-Fitness an. Zum Glück habe ich ein gutes Taktgefühl, auch sonst schon Paartanzkurse besucht und würde mich als koordinativ ziemlich geschickt beschreiben. Trotzdem fühlte ich mich anfangs ziemlich überfordert und als totale Anfängerin. Es ging so schnell und ich staunte über die trittsichere Tänzerin vor mir. (Ein paar Wochen nach meinem ersten Besuch erfuhr ich dann jedoch, dass di...

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